Immer wieder werden junge Menschen im Schulunterricht verhaftet, um eine Abschiebung durchzuführen. Das Junge Bündnis für Geflüchtete lehnt dieses Vorgehen vehement ab.

„Die Schule muss ein geschützter Raum sein! Wir dürfen nicht länger akzeptieren, dass in Bayern bewusst ein Klima der Angst geschaffen wird“, so Lea Richter, Sprecherin des Jungen Bündnisses für Geflüchtet. Bettina Raum ergänzt: „Dieses ungeheuerliche Vorgehen ist in Bayern leider Alltag. Dabei schafft das Bundesintegrationsgesetz die rechtliche Basis, um jungen Menschen eine Bleibeperspektive während der Ausbildung zu bieten.“

„Junge Menschen, egal welcher Herkunft, haben eine Chance verdient. Ihr Schicksal und ihr Leben sind kein Spielball für die Politik, um sich bei Wählern der AfD zu profilieren“, erklärt Lea Richter.